Die Zeit nach der Diagnose – so sieht Krebsbegleitung für Hund und Katze im Alltag aus

Rebekka liegt mit ihrem Kater auf der Couch

Nach einer Krebsdiagnose ist vieles neu: Begriffe, Befunde, Entscheidungen. Und irgendwann taucht die Frage auf: Wie soll ich das alles im Alltag schaffen?

Viele Menschen fragen mich, wie eine Krebsbegleitung für Hund oder Katze bei mir eigentlich aussieht. Was passiert da genau? Wie oft hören wir voneinander? Und was, wenn zwischendurch etwas ist?

Ich nehme dich mit – anhand von Balu.

Balu gibt es so nicht. Seine Geschichte setzt sich aus vielen Begleitungen zusammen, Namen und Details sind verändert. Aber jede Station darin habe ich so oder ähnlich schon erlebt.

Der Anfang: erst einmal kennenlernen

Balu ist ein neunjähriger Mischling. Seine Halterin Sandra meldet sich wenige Tage nach der Diagnose. Die Behandlung in der Tierarztpraxis ist geplant, aber Sandra fühlt sich überrollt.

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit. Ich schaue mir die Befunde an, die aktuellen Medikamente und alles, was Balu schon bekommt. Aber ich frage auch: Was macht ihm Freude? Wie sieht euer Alltag aus? Was beschäftigt dich gerade am meisten? Und, Was wünscht du dir gerade jetzt für Balu?

Denn Balu ist nicht „der Hund mit dem Tumor“. Er ist der Hund, der jeden Morgen mit seinem Lieblingsspielzeug an der Tür wartet.

Der Plan: abgestimmt auf Balu und euren Alltag

Daraus entsteht ein individueller naturheilkundlicher Begleitplan, ergänzend zur tierärztlichen Behandlung. Er kann zum Beispiel Empfehlungen zur Ernährung, zur Darmgesundheit und zu passenden naturheilkundlichen Mitteln enthalten.

Wichtig ist mir dabei: Der Plan muss in euer Leben passen. Zehn Präparate zu festen Uhrzeiten helfen niemandem, wenn sie im Alltag nicht umsetzbar sind, oder Balus System gerade viel zu verarbeiten hat.

Die ersten Wochen: Fragen sind ausdrücklich erwünscht

Nach ein paar Tagen kommt die erste Nachricht: „Balu frisst seit der Behandlung schlechter. Soll ich trotzdem alles weitergeben?“

Genau dafür ist die Begleitung da. Wir schauen gemeinsam, was jetzt Priorität hat, lassen vorübergehend etwas weg, und Sandra spricht die Übelkeit in der Tierarztpraxis an. Zwei Tage später schreibt sie: „Er hat heute wieder alles aufgefressen!“

Während der gesamten Begleitung kannst du mir schreiben – mit Fragen, Beobachtungen oder einfach mit dem, was dich gerade beschäftigt. Bei akuten Beschwerden ist natürlich immer deine Tierarztpraxis die erste Anlaufstelle.

Die monatlichen Gespräche: innehalten und neu sortieren

Einmal im Monat nehmen wir uns Zeit für ein ausführlicheres Gespräch, telefonisch oder persönlich. Was hat sich verändert? Was läuft gut, was belastet? Und passt der Plan noch?

Bei Balu merken wir im zweiten Monat: Mit dem nasskalten Herbstwetter machen ihm seine Gelenke immer mehr zu schaffen. Also verschieben wir den Schwerpunkt, damit die Spaziergänge wieder Freude machen.

Und Sandra?

Im dritten Gespräch erzählt sie mir, dass sie zum ersten Mal seit Wochen wieder durchgeschlafen hat. Nicht, weil alle Sorgen weg sind. Sondern weil sie weiß, dass sie mit ihren Fragen nicht allein ist. Und weil sie gelernt hat, ihren eigenen Beobachtungen wieder zu vertrauen.

Genau das meine ich, wenn ich sage: Lebensqualität hört nicht beim Tier auf.

Wie es weitergeht

Am Ende der Begleitung schauen wir gemeinsam zurück und nach vorn. Manche Begleitungen verlängern wir, weil sich die Situation verändert. Andere enden, weil der Alltag wieder trägt. Und manchmal begleite ich auch durch den Abschied.

Jede Begleitung ist anders – so wie jedes Tier und jeder Mensch. Was sie verbindet: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Dein Hund oder deine Katze hat die Diagnose Krebs?

Ich begleite euch naturheilkundlich, ergänzend zur tierärztlichen Behandlung und mit dem Fokus auf Lebensqualität.

Mehr zur naturheilkundlichen Krebsbegleitung →

Tierheilpraktikerin Rebekka Bartel
ÜBER DIE AUTORIN

Rebekka Bartel

Tierheilpraktikerin für Hunde und Katzen.
Meine Schwerpunkte sind die naturheilkundliche Begleitung, insbesondere bei Krebs, Ernährung und Vitalpilze. Auf Wunsch in Abstimmung mit der behandelnden Tierarztpraxis.

Beratungen finden online bundesweit statt. Mobil im Einsatz in Mühldorf am Inn (BY) und nach Absprache auch in Wutöschingen/Stühlingen (BW).

Mitgründerin der Community „Krebs beim Tier“.
Expertenberaterin für „Krebs beim Hund“ und „OnlinePilze“.

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Lass uns schauen, welcher Weg zu euch passt.

Ob frische Diagnose, Ernährungsfrage oder einfach das Gefühl, mehr für dein Tier tun zu wollen: Wir schauen gemeinsam, welche Begleitung zu euch passt.

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